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Einsätze Dezember 2010

Feuerwehr unterstützt den Rettungsdienst

26. Dezember 2010 / Einsatz 1611

Am Sonntag Nachmittag unterstützten die Feuerwehr Pforzheim und die freiwillige Feuerwehr Engelsbrand den Rettungsdienst. Auf der Anfahrt zu einer Schutzhütte im Ortsteil Grundbach hatte sich der Rettungswagen im Schnee festgefahren. Während Trupps der Feuerwehr Engelsbrand zu Fuß zur Erstversorgung unterwegs waren, wurden ein Rettungsassistent und der Notarzt mit zwei geländegängigen Fahrzeugen der Pforzheimer Feuerwehr zur Einsatzstelle gebracht. Am Feuerwehrhaus Grunbach wartete ein zweiter Rettungswagen auf die Patientin, die von der Feuerwehr Pforzheim dorthin gefahren wurde. Anschließend wurde der festgefahrene Rettungswagen freigeschleppt.

Eingesetzte Kräfte

  • Berufsfeuerwehr, Abt. Büchenbronn
  • ELW 1 geländegängig, TLF 8/18 geländegängig
  • Feuerwehr Engelsbrand: LF 16

Weihnachtsbilanz der Feuerwehr

24.-26. Dezember 2010 / Einsätze 1591-1611

Heftige Schneefälle, glatte Straßen und starker Frost haben über die Weihnachtstage die Feuerwehren in Pforzheim und dem Enzkreis beschäftigt. Von Heiligabend bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag (Stand 15.30 Uhr) gab es insgesamt 33 Einsätze. 19 Einsätze waren im Pforzheimer Stadtgebiet zu bewältigen, 14 gab es im Enzkreis. 

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren am 23. und 24. Dezember an der Pforzheimer Gellertstraße im Einsatz. Dort stürzte eine Stützmauer teilweise ein, weitere Teile der Wand mussten gesichert werden. Hier waren auch das Bauaufsichtsamt und ein Statiker vor Ort. 

Um 17.20 Uhr rückte die Feuerwehr auf die schneeglatte Autobahn aus. Dort waren vier Fahrzeuge an einem Unfall beteiligt, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrssicherung. Um 18.16 Uhr fuhr die Feuerwehr zum Bahnhof Weißenstein. Dort waren acht Fahrgäste gestrandet, weil Bäume die Nagoldbahn blockierten. Die Fahrgäste wurden zum Hauptbahnhof transportiert. Kurz vor 19 Uhr kam dann auf der Autobahn ein Sattelzug von der Fahrbahn ab. Der Fahrer blieb unverletzt, aber die Feuerwehr musste rund 900 Liter Kraftstoff abpumpen. 21 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwiligen Feuerwehr Brötzingen-Weststadt verbrachten so den Heiligen Abend.  

Am 1. Weihnachtsfeiertag musste das Personal der Feuerwehrleitstelle verstärkt werden. Rund 150 Anrufer fragten nach, warum Busse nicht fuhren oder bestimmte Straßen nicht geräumt wurden. Insgesamt acht Mal mussten Bäume beseitigt werden, die Straßen blockierten. Die Feuerwehr musste einen Rettungswagen freischleppen, der sich bei Büchenbronn festgefahren hatte.  Um 20.17 Uhr gab es Alarm für die Feuerwehr Remchingen. In Singen war ein Fernseher in Brand geraten. 

Unruhig verlief auch der zweite Weihnachtsfeiertag: Um 12.03 Uhr rückten der Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie freiwillige Kräfte aus Brötzingen-Weststadt und Dillweißenstein zur Thomaskirche in der Nordstadt aus. "Rauch aus dem Kirchturm" war gemeldet worden. Zum Glück entpuppte sich der Rauch als Wasserdampf, der durch die Sonneneinstrahlung auf das Kirchendach entstanden war. Die Feuerwehr Mühlacker musste am Sonntag zu einem größeren Wasserrohrbruch ausrücken. 

Einen größeren Rettungseinsatz hatten am Nachmittag die Feuerwehren aus Pforzheim, Büchenbronn und Grunbach zu bewältigen. Im Wald war eine bewusstlose Person gefunden worden. Die Rettung war schwierig, weil die Zufahrtswege aufgrund der Witterungsverhältnisse größtenteils unpassierbar waren. Die Feuerwehr brachte Rettungsdienst-Kräfte und den Notarzt mit einem geländegängigen Fahrzeug zum Patienten. 

Außer den Feuerwehreinsätzen hatte die Feuerwehrleitstelle über Weihnachten noch 17 Serviceinsätze für die Stadtwerke Pforzheim und die Handwerkerinnung zu bewältigen.

Vollbrand eines Kleintransporters

22. Dezember 2011 / Einsatz 1587

"Hinter der Warte" brannte gegen 23:00 Uhr ein Kleintransporter in voller Ausdehnung. Da im Motorblock auch Leichtmetalle verbaut waren, dauerte die Brandbekämpfung fast eine Stunde.

Eingesetzte Kräfte

  • Berufsfeuerwehr
  • HLF 20/16

Verkehrsunfall auf der BAB 8

7. Dezember 2010, Einsatz 1513

Nach einem spektakulären Verkehrsunfall mit einem Lkw auf der Autobahn in Höhe Friolzheim musste diese gestern für mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden. Es kam zu kilometerlangen Staus. Der Fahrer des Lastzugs wurde dabei leicht verletzt.

Um 20:13 Uhr war der Lkw im Baustellenbereich ins Schleudern geraten. Dabei stellte sich das Zugfahrzeug quer zur Fahrbahn, der geladene Container wurde heruntergerissen und auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Die Ladung – rund 15 Tonnen Aluminiumschrott – ergoss sich auf die Fahrbahn.  Auf Grund der beengten Fahrbahnverhältnisse und des Rückstaus hatten die Rettungsdienste zuerst Schwierigkeiten, die Unfallstelle zu erreichen. Ursprünglich war gemeldet worden, dass der Fahrer im stark deformierten Führerhaus des Lkw eingeklemmt sei, dieser konnte das Wrack aber selbst verlassen.

Die Aufräumungsarbeiten durch ein Bergeunternehmen zogen sich bis in die frühen Morgenstunden. Die Unfallstelle wurde dabei von der Feuerwehr ausgeleuchtet. Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 04:30 Uhr beendet. Fotos: M. Bechtle, Pforzheimer Zeitung (1-3); Feuerwehr

Eingesetzte Kräfte

  • Berufsfeuerwehr, Abt. Haidach und Eutingen
  • ELW 1, HLF 20/16, KEF, LF 8/6, TLF 8/18, LF 24, FwK 50, RW2 mit Lichtmast-Anhänger
  • Feuerwehr Heimsheim mit ELW 1, LF 16, RW 2

Bericht der Pforzheimer Zeitung

Verkehrsunfall auf der BAB 8

06. Dezember 2010, Einsatz 1505

Um 15:58 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle ein Verkehrsunfall im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Ost gemeldet. Dabei sollte eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sein. Der Hilfeleistungszug der Berufsfeuerwehr erreichte 10 Minuten später die Einsatzstelle. An dem Unfall waren insgesamt 2 PKW und 1 LKW beteiligt, es gab drei Verletzte. Der schwer verletzte Fahrer eines Mercedes war in seinem PKW eingeschlossen und musste mit hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr befreit werden. (Fotos: G. Ketterl, Pforzheimer Zeitung)

Eingesetzte Kräfte

  • Berufsfeuerwehr
  • ELW 1, HLF 20/16, KEF

Bericht der Pforzheimer Zeitung

Zimmerbrand in Dillweißenstein

05. Dezember 2010, Einsatz 1502

Um 21:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in Dillweißenstein alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Brand sich aufgrund unzureichender Sauerstoffzufuhr  nicht weiter entwickeln konnte. Für einen Brand ist neben einer Zündquelle und einem brennbaren Stoff auch ausreichend Sauerstoff erforderlich - wenn ein Schwelbrand den gesamten Sauerstoff der Umgebungsluft verzehrt hat, erlischt er selbstständig. Kommt es während des Schwelbrands zu einer Luftzufuhr, kann es zu einer Durchzündung und einem "richtigen" Brand mit sichtbaren Flammen kommen.

Eingesetzte Kräfte

  • ELW 1, HLF 20/16, DLA(K), KEF, LF 8/6
  • Berufsfeuerwehr, Abt. Dillweißenstein

Zwei Brände im Heizkraftwerk Pforzheim

05. Dezember 2010 / Einsatz 1499, Einsatz 1501

Zwei Mal musste die Feuerwehr am Sonntag zu Einsätzen in das Pforzheimer Heizkraftwerk ausrücken. Um 9:14 Uhr kam es in einem elektrischen Betriebsraum der Biomasseanlage auf Grund eines technischen Defekts zu einer Rauchentwicklung. Nachdem der Raum kontrolliert worden war, wurde dieser von den Einsatzkräften belüftet.

Der zweite Einsatz ereignete sich um 16:16 Uhr im Wirbelschichtblock. Dort war ebenfalls durch einen technischen Defekt heiße Kohlenasche ausgetreten und hatte Isoliermaterial entzündet. Das Feuer wurde von der Feuerwehr unter Atemschutz gelöscht und der betroffene Bereich auf weitere Glutnester kontrolliert. Über die Einsatzdauer wurde der Grundschutz durch dienstfreie Beamte der Berufsfeuerwehr sichergestellt.

In beiden Fällen wurden die Brände durch die automatische Brandmeldeanlage erkannt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Über die Brandursachen und Schadenshöhe kann noch keine Aussage getroffen werden. (Fotos: G. Ketterl, Pforzheimer Zeitung)

Eingesetzte Kräfte

  • ELW 1, HLF 20/16, DLA(K) 23/12, KEF, LF 24 bzw.
    ELW 1, HLF 20/16, DLA(K) 23/12, KEF, LF 24, KdoW
  • Berufsfeuerwehr, Abt. Eutingen

Bericht der Pforzheimer Zeitung

Sturz auf der Eislaufbahn

4. Dezember 2010

Auf der Eislaufbahn auf dem Marktplatz ("City on Ice") stürzte in den späten Abendstunden ein Schlittschuhläufer und blieb zunächst bewusstlos auf der Eisfläche liegen. Die Erstversorgung erfolgte durch die Sicherheitswache der Feuerwehr Pforzheim, die den Patienten zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst übergab.

Die Feuersicherheitswache war wegen der parallel laufenden langen Einkaufsnacht in der Innenstadt. Bei öffentlichen Veranstaltungen, bei denen mit sehr vielen Besuchern zu rechnen ist, ist eine Sicherheitswache der Feuerwehr anwesend, um eine evtl. Schadenslage zu erkunden, Erstmaßnahmen einzuleiten und weitere Einsatzkräfte einzuweisen.

Eingesetzte Kräfte

  • Feuersicherheitswache (Abt. Eutingen)
  • TLF 16/25