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Einsatzstatistik für das 4. Quartal 2009

Die Feuerwehr Pforzheim wurde in den letzten 3 Monaten des vergangenen Jahres 413mal alarmiert.

Einen Großbrand, 3 Mittel- und 26 Kleinbrände hat die Pforzheimer Feuerwehr im vierten Quartal des Jahres 2009 bekämpft.

Ein vergessenes Essen auf dem Herd, das in Brand geriet, war die Ursache für einen Einsatz in der Finkenstraße am 4. Oktober. Die Brandausbreitung konnte wirkungsvoll verhindert werden. Der Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Besonders hervorzuheben ist ein Lkw-Brand auf der Autobahn am 5. Oktober. Dort brannte ein mit rund 24 Tonnen Tonerde beladener Sattelzug in voller Ausdehnung. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurden insgesamt 19.000 Liter Wasser an die Brandstelle gebracht. Umfangreiche Lösch- und Bergungsmaßnahmen waren  erforderlich.

Am 31. Oktober entstand nach einer Verpuffung in einem Wohnhaus in der Gneisenaustraße erheblicher Sachschaden. Durch die Druckwelle war die Wohnung vorläufig nicht mehr bewohnbar; verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Im 4. Quartal waren bei 10 Brandeinsätzen Gebäude betroffen, hierbei brannte es 6mal im Wohnbereich. Außerdem wurden 5 Fahrzeug- und 10 Müllbehälter-/ Containerbrände registriert.

Insgesamt gab es 90 Fehlalarme unter den Brandalarmen. Durch automatische Brandmeldeanlagen entstanden 67 Fehlalarme, 6mal war ein Feuer bereits gelöscht, 15mal stellte sich heraus, dass ein Einsatz nicht notwendig war. Zweimal musste die gesetzwidrige Alarmierung (Missbrauch von Notruf) verfolgt werden.

Im Hilfeleistungsbereich wurden 239 Einsätze registriert. Bei 25 Verkehrsunfällen kam 1mal technisches Rettungsgerät zur Personenbefreiung zum Einsatz. Die weiteren Tätigkeiten lassen sich wie folgt zusammenfassen: 45mal Beseitigen einer Ölspur, 42 Türöffnungen wegen akuter Gefahr oder auf Anforderung der Polizei, 25mal lief Kraftstoff aus Fahrzeugen aus, 20mal wurde ausgelaufenes Wasser in Gebäuden aufgenommen und 15mal mussten Eingangstüren und/oder Fenster verschlossen werden.

Bei Hilfeleistungen wurden im 4. Quartal 25 verletzte Personen erstversorgt.