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Nicht alltägliche Einsätze halten Feuerwehr in Atem

Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurde die Feuerwehr Pforzheim am heutigen Morgen um 07:33 Uhr alarmiert. Eine Anruferin, welche sich in einem Stadtbus befand, meldete Rauch aus einer Gaststätte.

Die Feuerwehr traf 7 Minuten später mit 10 Mann und 4 Fahrzeugen an der Einsatzstelle ein. Da zu den Gasträumen kein freier Zugang bestand, öffneten die Einsatzkräfte die Zugangstür gewaltsam. Nach dem Öffnen drang heller Rauch aus den Räumlichkeiten. Trotz umfangreicher Erkundung im Gebäude konnte die Quelle zuerst nicht ausfindig gemacht werden. Umfangreiche Lüftungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Daraufhin stellte sich heraus, dass es sich bei der Rauchentwicklung um Dikconebel handelt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Um 10:07 Uhr alarmierte die Leitstelle erneut den Löschzug der Berufsfeuerwehr. Gemeldet wurde ein Brand innerhalb des Zirkuszeltes auf dem Messplatz. In einem Gastronomiewagen fing eine Fritteuse Feuer. Nach den ersten Löschversuchen reagierten die Mitarbeiter richtig und schoben gemeinsam den Wagen auf den freien Vorplatz. Hierdurch wurde lediglich der Gastronomiewagen beschädigt. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Flammen bereits gelöscht. Fünf Personen der Zirkusfamilie klagten über inhalierten Brandrauch. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Personen durch die Feuerwehr betreut. Von Seiten des Rettungsdienstes wurden drei Rettungswagen, ein Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert. Eine Person wurde in eine Pforzheimer Klinik transportiert. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte die Fritteuse. Des Weiteren wurde eine massive Verrauchung in zwei Zelten festgestellt. Die Feuerwehr lüftete diese unter Einsatz von vier Überdrucklüftern. Im Einsatz war die Feuerwehr mit 16 Mann und 5 Fahrzeugen. Tiere kamen nicht zu Schaden.

Knapp eine Stunde später rief ein umgestürzter Baukran die Feuerwehr auf den Plan. Auf einer Baustelle stürzte ein Turmdrehkran auf die Straße. Personen wurden nicht verletzt. Ein Baufahrzeug, sowie die Zaunanlage des Nachbargrundstückes, wurden leicht beschädigt. Am Kran entstand Totalschaden in Höhe von ca. 20.000 €. Die Einsatzkräfte trennten die elektrischen Anlagen und sperrten die Baustelle weiträumig ab. Durch eine Fachfirma wurde die Bergung durchgeführt.

Fotos: Seibel, Pforzheimer Zeitung (Zirkus); Feuerwehr (Kran)