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Pforzheimer Feuerwehrfahrzeug für die Ukraine

Unterstützung durch Rotary Clubs in Pforzheim und in Tschenstochau

Fahrzeugspende für die Ukraine©Feuerwehr PforzheimFoto: Guido Lobermann

Am 21. Dezember wurde in Anwesenheit von Vertretern der Stadt und zweier Rotary Clubs ein gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug „verabschiedet“. Es handelt sich um ein 21 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug das bis Anfang diesen Jahres bei der Abteilung Huchenfeld der Feuerwehr Pforzheim im Dienst stand. „In Anbetracht der schrecklichen Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Menschen in der Ukraine unterstützen wir die Feuerwehren in der Ukraine selbstverständlich gerne“, so Erster Bürgermeister Dirk Büscher bei der Übergabe im Hof der Hauptfeuerwache. „Unsere volle Solidarität gilt den Feuerwehrangehörigen und anderen Kräften von Hilfsorganisationen, die inmitten von Chaos und Zerstörung versuchen, Menschenleben zu retten, Brände zu löschen und Hilfe zu leisten“, ergänzt Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer.

Das Löschgruppenfahrzeug mit dem Einsatzschwerpunkt „Brandbekämpfung“ verfügt über einen Allradantrieb, eine Schleuderkettenanlage und eine Standheizung und kann daher gerade jetzt im Winter noch gute Dienste leisten.

Das Feuerwehrfahrzeug wird über Bruchsal in die polnische Partnerstadt Tschenstochau gefahren, von wo aus es nach Charkiw in den Osten der Ukraine gebracht werden wird. Die Logistik ist dank des Einsatzes und der Verbindungen des Rotary Clubs Pforzheim-Schwarzwald und des Rotary Clubs Pforzheim sowie des Rotary Clubs Tschenstochau ermöglicht worden. Aufgrund einer freundschaftlichen Beziehung, die erst in diesem Frühjahr mit einem Besuch einer größeren Gruppe in Tschenstochau eingefädelt worden ist, konnte jetzt eine logistische Kette genutzt werden: die polnische Speditionsfirma Hegelmann, die ukrainische Eigentümer hat, bringt das Fahrzeug von Bruchsal aus über Tschenstochau bis Charkiw. Bei dieser Gelegenheit wurde mitgeteilt, dass der Rotary Club Pforzheim im Mai nächsten Jahres eine rotarische Gruppe aus der Partnerstadt zum Gegenbesuch erwartet.